Startseite Musicals
   
Musical- Darsteller
Musical-Darstellerinnen
Drama-Musicals
klassische Musicals
sonstige Musicals und Galas
Fotoalben
Interessante Links zum Thema
 
Gästebuch
Impressum/Kontakt
Datenschutz
   
   
Marion Sehr, Homepage
Reiki/Hypnose/Meditation
Malerei - Acryl, Graphit, Aquarell


 

"Zwischen den Schwingungen der singenden Stimme und dem Pochen des vernehmenden Herzens
liegt das Geheimnis des Gesangs."
Khalil Gibran, (1883 - 1931), eigentlich Djubran Chalil, Djabran, Djibran, christlich-libanesischer Dichter, Philosoph und Maler,
emigrierte in jungen Jahren in die USA
 
Jan Ammann Michael Ball Ethan Freeman Yngve Gasoy Romdal
Carsten Lepper Christian Alexander Mueller Chris Murray Mark Seibert
Patrick Stanke Henrik Wager Anthony Warlow  
  
Jan AmmannPortait-Foto Jan Ammann Ebertbad Oktober 2011
Geboren am 25. August 1975 in Billerbeck. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Möbeltischler. Neben der Schule nahm er Gesangsunterricht und gewann 2002 den 1. Preis im Bereich „klassischer Gesang“ bei Jugend musiziert. Mit dem Bariton Douglas Yates arbeitete er einige Jahre sehr intensiv in den USA und erhielt Stipendien an der Rice-University in Houston Texas.
Im Anschluss daran belegte er Meisterkurse u.a. bei Neil Semer in New York sowie am Mozarteum Salzburg, ebenso absolvierte er einige Semester an der Hochschule für Musik und Theater München. Während des Studiums ergriff er die Möglichkeit 2000 die Titelrolle Ludwig im gleichnamigen Musical „Ludwig II – Sehnsucht nach dem Paradies", den bayrischen Märchenkönig im Festspielhaus Neuschwanstein zu spielen. Ein sehr träumerischer, vielschichtiger Charakter, eine Rolle, die ihn prägte und die sein erster Erfolg im Bereich des Musicals war..
Es folgten zwei Ausbildungsjahre an verschiedenen renommierten Instituten in den USA, Konzerte in den USA, Kanada, Madrid. 2005 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm erneut die Hauptrolle des Ludwig in der Welturaufführung von „Ludwig2„.
Als weitere Engagements war er in Halle als Said in „Mar I Sel“ zu sehen, im Sommer 2007 übernahm er für Yngve Gasoy Romdal die männliche Titelrolle in „Die Schöne und das Biest“ in Berlin. In der wunderbaren Stiftsruine in Bad Hersfeld spielte er ein Jahr später die Hauptrolle des Jekyll/Hyde in dem gleichnamigen Musical. Seit 2008 interpretiert Jan die Rolle des Grafen Krolock in dem Musical „Tanz der Vampire“. Beginnend im Oberhausener Metronom-Theater, wechselte er im Februar 2010 mit dem Musical nach Stuttgart. Die Rolle des Grafen, die er mit immenser Leidenschaft und Intensität lebt, brachte ihm einen beeindruckenden Durchbruch als Musical-Darsteller. Er hat sich inzwischen einen Platz in der vordersten Reihe der renommierten Künstler/innen dieses Genres erarbeitet. 2010 brachte er dann seine erste Solo-CD heraus, die Musical-Stücke beinhaltet, die ihn auf seinem Weg begleitet haben und die für ihn eine große Bedeutung haben.
Ich hörte den Namen Jan Ammann das erste Mal, als ich den Flyer von "Jekyll & Hyde", Bad Hersfeld, in den Händen hielt. Die Tonbeispiele auf der Webseite zeigten eine sehr angenehme, warme und kraftvolle Stimme, eine Stimmfarbe, die mich sehr anspricht. Da Jan nun eben dezent (für die meisten weiblichen Wesen) als gutaussehend zu bezeichnen ist, war ich sehr neugierig. Umso mehr war ich zum großen Teil enttäuscht von der Inszenierung, den Textveränderungen und in der Folge von einem oft völlig überforderten Jan Amman, obwohl er sein Bestes gab. Erst der Besuch der Oberhausener Aufführung von „Tanz der Vampire“ beeindruckte mich zutiefst. Wie ich innerlich erwartet hatte, ist es eine Rolle, die ihm sehr liegt in ihren Facetten und ihrer Arroganz und Tragik und in die er sich mit Genuss fallen lässt. Im Zuge seines Engagements als Graf Krolock lernte er Annie, seine Maskenbildnerin, kennen und lieben und so wurde er 2010 stolzer Vater eines Sohnes.
Mehrfach ist er bei der Gala „Ich gehör nur mir – die Musicals von Kunze Levay“ mit hervorragenden Kollegen aufgetreten und er ist Mitglied der „Musical-Tenöre“, die im Herbst 2010 Konzert-Premiere im Ebertbad in Oberhausen hatten.
Ab Juli 2011 hatte er für einen Zeitraum von einem Jahr die Schirmherrschaft für den gemeinnützigen Verein "Neue Wege e. V." übernommen, der sich zur Aufgabe gemacht hat...Zitat:
"...unabhängig von den jeweiligen Kommunen, Bußgelder und Spenden zur Finanzierung von Maßnahmen für gefährdete und straffällig gewordene Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu verwalten und bedarfsorientiert einzusetzen.
Ab Oktober 2011 fanden eine Reihe Solo-Konzerte statt, die sich auf seine CD (Musicals) bezogen und von SOUND OF MUSIC im Rahmen der Konzert-Reihe "Musicalstars in Concert" organisiert wurden. Wir waren bei seinem 2. Konzert der "Lampenfieber"-Tour und haben einen außergewöhnlichen Abend genossen. Zu diesem Konzert ist eine weitere Cd erhältlich, die auch den Titel "Lampenfieber" trägt. Andreas Luketa von Sound of Music hat wieder einen Abend in einer Weise gestaltet, der die Persönlichkeit des Menschen hinter dem Künstler spürbar macht. Ein Abend gefüllt mit ungewöhnlichen unbekannteren Songs, mal melancholisch, nachdenklich oder gefühlvoll, fröhlich, natürlich Titel der CD...und eingefügte Verse, die Übergänge nach innen schaffen sollen...
Jan Ammann zeigte eine sehr sympathische Unsicherheit in dieser neuen Aufgabe und eine warmherzige, nachdenkliche, aber auch humorvolle Ausstrahlung. Man spürte sehr deutlich einen sanften und einfühlsamen Menschen, der eine klare Richtung für das wirklich Wichtige im Leben für sich gefunden hat. Gleichzeitig zeigte er sehr viel Natürlichkeit und Freude im Spiel mit dem Publikum, Ausgelassenheit und Leidenschaft beim Interpretieren der Titel.
Im Frühjahr 2012 war die Premiere einer weiteren Konzert-Reihe in anderer Konstellation. Mit Andreas Bieber und Karin Filipcic stand Jan Ammann an fünf Abenden auf der Bühnen in Deutschland, um die schönsten Musical-Songs zu präsentieren…
Ab 1. Mai 2012 hatte er die Rolle des Maxime de Winter in "Rebecca" in Stuttgart übernommen, womit sich ein großer Wunsch für ihn erfüllt. Des weiteren war er mit Kevin Tarte an seiner Seite in einer neuen Konstellation von Sound of Music Concerts im April diesen Jahres an 2 Abenden zu genießen als"Gentlemen des Musicals" sowie im Dezember als Gast bei Alexanders Klaws Solo-Abend "Dir gehört mein Herz..." Das Solokonzert mit mit Kevin Tarte ist absolut empfehlenswert und beinhaltet eine ansprechende Mischung emotionaler und sorgfältig ausgewählter Songs und auch das Zusammenspiel der beiden ist einfach Genuss pur...wobei der Humor nicht zu kurz kommt.
Am 10. Dezember war er bei Pia Douwes Solo-Programm "Ein Abend im Dezember" zu Gast...
2014 kam im Frühjahr seine neue CD "Farbenblind" auf den Markt, die deutsche, sehr persönliche Songs beinhaltet. Zeitgleich startete auch seine "Farbenblind"-Konzert-Tour, organisiert durch SOM-Concerts. Als Gäste begrüßte er Andreas Bieber und Michaela Schober. Mit Kevin Tarte steht er weiterhin in einigen "Gentlemen des Musicals"-Konzerten auf der Bühne. 2014 fanden weitere Konzerte von "Ich gehör nur mir" und "Musical Moments"statt. In Stuttgart war er als "Kerchak" in dem Musical "Tarzan" zu sehen...
Weitere Galas von Sound of Music-Concerts standen 2016 an. 2017 steht Jan Ammann dann zum ersten Mal auf der Tecklenburger Freilichtbühne....als "Maxime de Winter" in "Rebecca" neben Pia Douwes. In Leipzig wird er dieses Jahr die Rolle des Dr. Zhivago in dem gleichnamigen Musical übernehmen.

Michael Ball
Er wurde am 27. Juni 1962 in West Midlands, England geboren.Michael Ball
Seine Ausbildung machte er an der Guildford School of Acting und graduierte dort 1984. Seine Laufbahn als Musical-Darsteller begann er mit der Rolle des Judas/John the Baptist im Musical Godspell in Wales. Seine erstaunliche Karriere bekam den großen Schub als er 1985 die Rolle des Marius in "Les Miserables" sang und von da an gab es kein Halten mehr. Mittlerweile ist er einer der gefragtesten Musical-Darsteller in England, er spielte am Broadway, gibt Konzerte in Australien, Amerika, sogar Malaysia…
In den letzten Jahren hat nach vielen gespielten Rollen ( die männliche Hauptrolle in "Passion", Caractacus Potts in "Chitty Chitty Bang Bang" , Count Fosco in "The Woman in White" , die Hauptrolle in "Kismet"...) hat er einige Experimente gewagt und spielte Rollen, die eine sehr unterschiedlichen Charakter zeigen...Edna in "Haispray",  2012 die Hauptrolle in "Sweeney Todd". Nebenbei moderiert er regelmäßig eine Radiosendung ("Ball over Broadway", und andere vereinzelte Sendungen) und war ebenso in einigen Fernsehsendungen, bzw. Galas zu sehen...
2008 erhielt er den "Laurence Olivier Award" als bester Darsteller in einem Musical für die Rolle der "Edna".
Als letztes verkörperte er die Hauptrolle in "Sweeney Todd".
Leider hat uns Michael in Europa bisher noch nicht mit einer Tournee beglückt.
Seine Stimme und sein unverwechselbares Timbre hörte ich zuerst als er 1989 die Rolle des Alex in „Aspects of Love“ sang auf der entsprechenden CD. Damals dachte ich so nebenbei, wow, was für ein Potential. Dann vergaß ich diesen Künstler. Später hörte ich eine Aufnahme von Les Miserables von 1985 und las verblüfft seinen Namen.
Seit dieser Zeit zähle ich mich zu seinen Fans.

Schon die DVDs geben einen Einblick in die starke Bühnenpräsenz dieses Menschen. Seine Cds
beinhalten eine Mischung aus reinen Musical-Songs und auch Zusammenstellungen von Pop, Country, Rock-Balladen, er singt was ihn berührt und schafft es selbst einem einfachen und eigentlichen glanzlosen Stück eine ungeahnte Tiefe zu geben.
Ein besonderes Experiment wagte er 2001. In der Reihe „Divas at the Donmar“ im kleinen intimen Londoner Theater "The Donmar Warehouse“ gab er ein Konzert nur mit Begleitung eines Pianos. Seine Hilfsmittel durch den Abend waren eine Wasserflasche und ein Handtuch, das er auch zwischendurch dringend benötigte...
 „Alone together – Live at the Donmar“
Er wählte 60, im Allgemeinen unbekanntere, anspruchvolle, Stücke von Komponisten wie Gershwin, Sondheim, Rodgers & Hammerstein, Jaques Brel u. a. und verband sehr kurze und längere Passagen aus diesen zu einer Geschichte. Die in ihren Tempi und Tonfolgen sehr unterschiedlichen Passagen, welche im Wechsel sehr schwer umzusetzen waren, erzählten das Leben eines Künstlers/Sängers in einer sehr tiefgreifenden, tragischen Geschichte.
Sie beginnt mit einem Jungen, der in einem zerrütteten Elternhaus aufwächst. Nachdem der Vater seinem Freiheitsdrang folgt und die Familie verlässt, übernimmt der sensible Sohn die Vaterrolle. Er scheitert und zerbricht innerlich an der unnatürlichen Verantwortung, an der psychotischen gegenseitigen Abhängigkeit und seinen nicht verarbeiteten Emotionen und Bedürfnissen. Als Schutzmechanismen entwickelt sein Ich Oberflächlichkeit, Gefühlskälte, eiserne Willenskraft Erfolg zu haben (denn das ist das einzige, das ein Gefühl von Sicherheit gibt)…und auf seinem Weg durch das täuschende Glamourlicht des Showbusiness, gescheiterten Beziehungen, Selbstzweifeln, Sehnsucht nach wahren Gefühlen, Ehrlichkeit und auf der Suche nach sich selbst kommt er an den Punkt, an dem er sich selbst und sein Leben als wertlos empfindet und Selbstmord begehen will. An diesem tiefsten Punkt der Verzweiflung, im Loslassen der Ängste vollzieht sich plötzlich eine Öffnung zum Licht…an diesem Punkt beginnt er auf einmal sein Leben im Zusammenhang mit anderen Leben, von außen zu sehen und er erkennt in diesem Prozess, dass er nicht in seiner Sehnsucht, in seinen Ängsten und Unsicherheiten alleine ist…sondern jeder Mensch solche Gefühle hat. Und dies lässt ihn erkennen: Wir sind alleine, ja... aber wir sind alleine/zusammen. Eine Gemeinschaft mit den gleichen Träumen und Visionen. Dieses Ende hat etwas Spirituelles, das den, der sich auf diese Reise einlässt in jeder Zelle berührt.
Dieses Konzert ist als DVD erhältlich und gefällt sicher nicht jedem. Es bringt den Zuschauer in eine starke emotionale Beziehung zu dem Menschen und der Handlung, es ist grenzwertig, denn Michael ist die Anstrengung anzusehen, er verkörpert mit Hingabe diesen Charakter und das ist nicht „schön“ und „gestylt“.
Ich habe einen unendlichen Respekt vor jemandem, der sich auf diese Weise so verletzbar macht und ein solches Vertrauen zu seinem Publikum hat.
So…genug geschwärmt.
Am besten man besucht die offizielle Website oder die des Fan-Clubs...denn dieser Mann ist einfach ständig beschäftigt, auf Tour und hat eine unerschöpfliche Energie...
Homepage von Michael Ball

Ethan Freeman
Geboren wurde er in Eastchester, New York am 08. März 1959Ethan Freeman, Dinslaken 2014, Copyright Marion Sehr
Er besuchte die Yale University und die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu seinen großen Erfolgen gehört die Titelrolle im Phantom der Oper, die er in Wien, London, Toronto und Essen übernahm. Es folgten das Beast in „Die Schöne und das Biest“, Javert in „Les Miserables“…
Herausragend verkörperte er die Rolle des Lucheni in „Elisabeth“ bei der Weltpremiere in Wien. Es folgten zahlreiche weitere Rollen…
Ein weiterer Meilenstein seiner Karriere war die Darstellung der Hauptrolle in der Bremer Inszenierung von „Jekyll& Hyde“ 1999-2001, in der er auch mich völlig überzeugt hat. Die Leser der Zeitschrift „Musicals“ wählten ihn 1999 zum „Besten männlichen Darsteller des Jahres“.
Es folgten Rollen wie in verschieden Stücken…herausragend die Rolle des Leopold Mozart im gleichnamigen Musical von Kunze/Levay…in Tecklenburg übernahm er die Titelrolle in „Dracula“, weitere Rollen sind Che in „Evita“, die Hauptrolle in „Bonifatius“, Kardinal Richelieu in „Die drei Musketiere“ (2008), Cagliostro in „Marie Antoinette“ (2009).
Ethan ist als Solist bei zahlreichen Galas, Liederabenden und Konzerten zu hören…trat als Künstler in zahlreichen Ländern auf. Mit seiner Frau Monika Julia Dehnert schrieb er das Stück „Von Engeln und Dämonen“, welches mit sehr großem Erfolg in Fulda, Duisburg und Bremen 2007/2008 aufgeführt wurde. Es war beeindruckend, emotional, humorvoll, vielseitig. Ethan fasste Stücke verschiedener Musicals unter eine Rahmenhandlung zusammen, die mit einer Currywurst-Vergiftung ihren Anfang nahm und in einer Leichenhalle spielte. Es wäre zu wünschen, dass dieses Stück irgendwann noch einmal wiederbelebt wird.
2007 hatte sein Soloprogramm „Is this home?“ im Essener Ebertbad Premiere. Im Dezember 2007 wurde er Vater eines Sohnes. 2009 stand Freeman bis Ende Mai als Graf Cagliostro in der Europapremiere des Kunze / Levay Musicals "Marie Antoinette" im Musicaltheater Bremen auf der Bühne.
Er ist inzwischen auf zahlreichen Musical-Cds zu hören und hat auch eigene Cds veröffenlicht. So ist ein Live-Mitschnitt von „Is this home“ seit 2008 erhältlich.
2010 übernahm er bei den Magdeburger Domfestspielen ab Juni die Rolle des Juan Peron in Evita und für 8 Vorstellungen die Titelrolle in dem Musical „Bonifatius“ in Fulda. Eine Rolle, die er schon 2005/06 mit großem Erfolg verkörperte. In den anderen Vorstellungen übernahm diesen Part Reinhard Brussman.
Im Ebertbad (Oberhausen) war im November 2010 die Premiere seines neuen Solo-Programm „Irgendwo auf der Welt“ zu sehen, mit dem er bis Ende Januar diesen Jahres auch noch in anderen Theater tourte. Im Juli diesen Jahres war er zum wiederholten Male bei der "Sommernacht des Musicals XIII" in Dinslaken zu Gast. 2011 verkörperte er in Zürich im Schweitzer Mundart-Musical "Dällebach Kari" den personifizierten "Alkohol". Im November 2011 übernahm er die Rolle des Kershak im Musical "Tarzan" in Hamburg.
Ethan ist ein Künstler, der sich sehr schnell in eine Rolle einfindet und die unterschiedlichsten Charaktere sehr feinfühlig mit seiner phantastischen Stimme und seiner Mimik und Gestik ausdrückt. Dazu hat auch er eine starke, sensible Ausstrahlung, die das Publikum direkt erfasst. Er steht für hohe Qualität und ihn zu erleben ist ein Genuss.
Am 28. September war er bei der großen Jubiläums-Gala "Romanza" der Musical-Zeitschrift Dacapo im Kolosseum in Essen zu genießen. Zurzeit  spielt er die Rolle des Lehrers Klaus Brandstetter und alternierend mit Uwe Kröger den Charakter des Alfred III im dem Musical "Der Besuch der alten Dame"mit Pia Douwes in der weiblichen Hauptrolle. Seit Februar wird dieses Stück im Ronacher in Wien gespielt, nach der erfolgreichen Premiere letztes Jahr bei den Thuner Seefestspielen. Genießen konnte man ihn dieses Jahr auch einmal wieder bei der "Sommernacht des Musicals XVI" in Dinslaken. In der deutschen Fassung des Musicals der "Adams-Family", das 2014  Ende August Premiere hatte und über 6 Wochen aufgeführt wurde (in Merzig und Bremen), übernahm er die Rolle des Mel Beineke. Im Sommer 2015 konnte man ihn dieses Jahr bei den Frankenfestspielen in Röttingen als "Archibald Craven" im Musical "Der geheime Garten"genießen.
In Hamburg spielt er seit Herbst 2016 bei "Aladin" die Rolle des "Bösen": Jafar
Homepage von Ethan Freeman

Yngve Gasoy RomdalYngve Gasoy Romdal Roettingen 2014, Copyright Marion Sehr
geboren am 24. April 1967 in Tönsberg, Norwegen. Er besuchte das Oslo Conservatory und lernte an der Juliard School NY. Seine Karriere begann 1987 mit der Rolle des Askeladden in dem Musical “Alice” am Norwegian Theatre in Oslo.
Darauf folgten einige Rollen in Norwegen und Schweden. 1997/98 landete er schließlich in good old Germany. Er hat eine Tochter, die er sehr liebt, lebt aber von der Mutter getrennt.
Nach Rollen als Joe Gillis (Sunset Boulevard), seine Paraderolle Mozart in dem gleichnahmigen Musical…seine ebenso grandiose Darstellung des "Jekyll/Hyde" (einerseits die Verzweiflung und andererseits die abgrundtiefe Bösartigkeit), Jesus in „Jesus Christ Superstar“…hat er sich in unseren Landen einen Namen gemacht. Er spricht 4 Sprachen und strahlt eine wunderbare Natürlichkeit und Freude aus, die ansteckend ist. Yngve Gasoy Romdal, Roettingen 2014, Copyright Marion Sehr
2005 hat er eine Cd herausgebracht, für die er sich sehr viel Zeit nahm, eine ungewöhnliche Mischung aus bekannten und wenig bekannten Musicalstücken, die für ihn eine wichtige Bedeutung haben in ihrer Aussage. Sein erstes Solo-Konzert im eher intimen kleinen Ebertbad (zum Theater umgebauten Jugendstil-Schwimmbad) in Oberhausen fand am 22. April 2007 statt und es war sehr amüsant zu erleben, dass ein Darsteller bei einem kleinen Konzert noch unsicher und aufgeregt ist, der schon auf unzähligen großen Bühnen gestanden hat.
Neben dem Biest in "Die Schöne und das Biest" folgten 2008 Engagements in Bozen
"Into the Woods", in Erfurth "Luther"...
Leider um ein Jahr verschoben fand ein Wiederholungskonzert am 30. November 2008 wieder in Oberhausen statt, mit weihnachtlicher Atmosphäre und einer vielseitigen, harmonischen und einfühlsamen Songauswahl, einigen Anekdoten und einem sehr entspannten Künstler. Gast war erneut seine langjährige Lebenspartnerin Leah delos Santos und die Liebe der beiden strahlte aus ihren Augen...es war eine wunderbare warme und herzliche Atmosphäre.
2009 sprang Yngve kurzfristig für seinen Kollegen Felix Martin ein und spielte 6 Vorstellungen von Jekyll & Hyde in Magdeburg, eine zum großen Teil hervorragende Inszenierung...anschließend die Rolle des Che Guevara "Evita" im Freilichttheater Tecklenburg (ein sehr ansprechender Veranstaltungsort).
In der nächsten Saison ab Oktober war erneut in Magdeburg "Jekyll & Hyde" mit Yngve Gasoy Romdal im Programm, da die Inszenierung einen sehr großen Erfolg gefeiert hatte. 2010 war er im Sommer in Tecklenburg wieder zu sehen. Diesmal als Kardinal Richelieu in dem Musical "Die drei Musketiere".
Wir haben diese sehr gute Inszenierung erlebt und er hat uns auch in dieser Rolle überzeugt.
Ende 2010 bis Mitte März 2011 war das Musical Jekyll & Hyde auf einer Tournee durch Deutschland, die von der Konzertdirektion Landgraf ins Leben gerufen wurde, ebenfalls mit Yngve in der Hauptrolle und seiner Lebensgefährtin Leah delos Santos als Lisa. Ab Sommer 2011 war er in Magdeburg dann als Biest in der Open-Air-Aufführung von Disneys "Die Schöne und das Biest" zu sehen, ebenfalls zusammen mit Leah, die übrigens auch eine beeindruckende, ausdrucksstarke Künstlerin ist. Ende 2011 ANfang 2012 war er mit der Gala "Best of Musicals" mit namhaften Kollegen an seiner Seite auf Tournee durch Deutschland...
Im Sommer 2012 verkörperte Yngve in Tecklenburg die Rolle des Cagliostro im Musical "Marie-Antoinette". Ein ausdrucksstarker Charakter (den Ethan in Bremen beeindruckend kreiert hat) in einem Musical, dass unter die Haut geht. Wir waren bei der Premiere. Ein interessanter Abend, an dem die Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Text) anwesend waren. Leider sind Veränderungen vorgenommen worden, sprich 3 Songs wurden hinzugeschrieben, Texte verändert... sowie die Rolle des Cagliostro auf eine Weise umgesetzt, die dem Stück absolut nicht gut tun. Wobei innerhalb der Vorgaben Yngve den Part des Cagliostro mit Spielfreude und Leidenschaft verkörperte.
Ende September war er bei "Musical Allstars" in der Grugahalle in Essen zu genießen. Wenn man die äußerst mangelhafte Organisation und wie es schien bewusst fehlerhafte Sitzplatz-Zuordnung beiseite lässt, ein Konzert der Spitzenklasse. Gut gelaunte, ausgelassene Künstler...stimmgewaltig, geschmeidig (wenn Nigel Casey Rat-Pack-Songs anstimmte). Fazit...es lohnt sich, wenn man weiter vorne sitzt...
Bei der Tournee des Musicals "Cats" verkörperte er 2012/2013 die Rolle des "Bustopher Jones"/"Gus"/"Growltiger". Premiere war am 25. September 2012 in Köln und die Tour gastiert nach Deutschland in Österreich. Im Juli 2013 war Yngve mit einigen Kollegen (beispielsweise Mark Seibert) bei einer sehr erfolgreichen Musical-Tour in Tokio dabei, Ende des Jahres hatte er die Möglichkeit auf einem Kreuzfahrtschiff mit Leah zusammen in Japan zu aufzutreten und zurzeit singt er in Malaysia ebenfalls mit seiner Lebensgefährtin Leah delos Santos zusammen, was natürlich perfekt ist.
In der Sommersaison 2014 stand er in Röttingen als "Graf von Monte Christo" auf der Bühne, eines der wunderbaren dramatischen Wildhorn-Musicals. Zusätzlich übernahm er in seinem Heimatland die Rolle des Anatoly in Chess.
Die letzten Wochen verbrachte er 2014 mit seiner Familie in Norwegen und Schweden und hatte die wunderbare Gelegenheit dort bei einigen Konzerten mitzuwirken. Dieses Jahr hatte er Gelegenheit seine Erfahrung im Bereich Gesang und Theater an Studenten an einer Schule in Hongkong weiterzugeben.
Bei der diesjährigen "Sommernacht des Musicals XVII" in Dinslaken am 27. Juni gehörte er zu den drei Herren. Wieder einmal ein absolutes Highlight...
Im Tecklenburger Burgtheater übernahm er 2015 bei "Cats" die Rolle des "Bustopher Jones / Asparagus".
Seit Oktober 2015 ist er in Hamburg als Raoul in "Love never dies" zu erleben, das in der Handlung das Musical "Das Phantom der Oper" weiterführt.
Am 5. August war Yngve zu Gast beim 4. Benefiz-Konzert "Musicalstars in Lohne" auf der dortigen Freilichtbühne zusammmen mit bekannten Beatrix Reiterer, Andreas Bieber, Lucy Scherer, Brigitte Oelke und dem Mit-Orsanisator Florian Hinxlage. Im Konzert "Musical rocks" konnte man ihn an der Seite von Roberta Valentini in Hamburg am 11. September erleben. 2017 stand er in Thun als Growltiger in "Cats" auf den Brettern der Seebühne.
Homepage

Carsten Lepper
geboren am 29, Oktober 1975 in Reken.
Carsten Lepper begann seinen Weg mit einer Ausbildung zum Diplom-Schauspieler in Saarbrücken in der Hochschule für Musik und Theater, studierte danach an der Stella Academy in Hamburg Gesang...
Seine bisherigen Tätigkeiten waren vielseitig. So war er als Synchronsprecher (z. B. Charakter des Raoul in der Verfilmumg von Webbers "Phantom der Oper") tätig, in Fernsehfilmen zu sehen und in Thaterstücken wie "Cyrano de Bergerac" und in "Die letzte Nacht im September" im Bereich des reinen Sprechtheaters auf der Bühne. Inzwischen konnte man ihn in zahlreichen Musicals zu erleben. Beispielsweise als "Valentin" in Kuss der Spinnenfrau"in St. Gallen, in "Elisabeth" als "Lucheni", in "Hair" verkörperte er die Rolle des "Claude". Er spielte den "Bäcker" in "Into the Woods", einen grandiosen "Mondego" in "Der Graf von Monte Christo" am Theater St. Gallen und 2013 auf der Freilichtbühne Tecklenburg (dort übernahm er auch die Tätigkeit als Szenischer Supervisor). Erwähnen möchte ich auch unbedingt die Rolle des "Judas" am Theater Hagen in dem Rock-Musical "Jesus Christ Superstar".
In Ettlingen sverkörperte er den Baron Felix von Gaigern in "Grand Hotel". Zur Zeit steht er als "Lord Farquaad" in der Musical-Fassung des Aminationsfilm "Shrek" auf der Bühne. Eine Tour die von Düsseldorf aus nach Berlin und München weiterzieht. Neben seinen Egagements arbeitet er auch sehr erfolgreich als Coach, gibt Workshops und ist als Dozent tätig....
2002 erhielt er als Auszeichnung den NRW-Kritikerpreis als bester Bester Newcomer, sowie den Journalistenkritikerpreis als bester Musicaldarsteller.
Carsten Lepper fiel mir zum ersten Mal auf der CD des "Grafen von Monte Christo" auf. Es spricht sehr für die Ausdrucksstärke und Sensibilität eines Künstlers und einer Künstlerin, wenn man alleine beim Hören der Stimme starke Resonanz spürt und mitgerissen wird. Als ich in als "Mondego" in Bühnen-Aufnahmen aus St. Gallen sah, vervollständigte sich das Bild durch sein beindruckendes sensibles Schauspiel und seine Körpersprache.
Es gibt Namen, die schreiben sich ins Gedächtnis.
In dieser Rolle konnten wir ihn dann 2013 in Tecklenburg mit namhaften Kollegen/innen live erleben. Er verstand es dem Charakter dieses Menschen eine große Tiefe zu geben und zu berühren. Leider konnte ich ihn nur einmal als "Judas" genießen und auch hier ging seine emotionale Intensität unter die Haut.
Am 21. Dezember hatte ich die Gelegenheit ihn in einer ganz anders orientierten Rolle sehen und hören...auch wenn das Musical "Shrek" das Gegenteil eines Drama-Musicals ist und nicht in mein "Beute-Schema" passt, war es spannend einmal eine ganz andere, komödiantische Seite dieses Herrn kennen zu lernen und die wirklich liebevoll gestaltete Bühnengestaltung und Umsetzung der Story zu erleben. So wie der Film trägt auch das Stück eine Botschaft von Toleranz mit sich und nunja...den Film habe ich sehr gerne gesehen. Die Spielfreude des gesamten Teams, die Begeisterung sprang auf uns im Publikum über...was für eine Mimik. Und wir konnten einige bekannte Gesichter wieder sehen...
Die Zeitschrift Musical-Cocktail lobte die Wandlungsfähigkeit dieses Künstlers und dies haben wir genauso empfunden.
Denn im komödiantischen Bereich überzeugte er nicht weniger und er schien es immens zu genießen.
2015/16 war er als "Tony" im Musical "West Side Story" in der Oper Leipzig zu genießen.
Ab 13. März war er in der Rolle des Choreographen Zach in "Chorus Line" in Klagenfurt zu sehen.
Es folgte 2017 "Sy Spector" in "Bodaguard" am Musical-Dome Köln. 

Christian Alexander MüllerCopyright Stephan Drewianka www.musical-world.de
geboren wurde er am 11. Dezember 1980 in Chemnitz (bis 1990 Karl-Marx-Stadt). Er war Mitglied im Kinderchor Stadttheater Chemnitz, besuchte die städtische Musikschule, die Förderschule für Gesang, Tanz und Schauspiel. Schon mit 11 Jahren gab er sein Debüt als „erster Knabe“ in Mozarts "Zauberflöte". Seine weitere Ausbildung machte er an der „Hochschule für Musik und Gesang“ in Rostock und Weimar und besuchte die Meisterklassen von Prof. Dietrich Fischer-Dieskau und Prof. Norman Shelter.
Während seiner Ausbildung spielte er die Hauptrolle des Nick Piazza in der deutschen Erstaufführung von „Fame“ am Chemnitzer Opernhaus. Er sang bei der José Carreras Gala in Leipzig, war Gastsolist des „Collegium Musicum“ der TU Chemnitz und wurde mehrfach für seine herausragenden gesanglichen Leistungen ausgezeichnet. In seiner künstlerischen Laufbahn interpretierte er verschiedene Rollen...“Enjolras“ („Les Miserables“ in Chemnitz und Detmold), „Luigi Lucheni“ und „Kaiser Franz-Joseph“ (2002, „Elisabeth“ in Essen, Colosseum), "Enjolras", "Javert" ("Les Miserables" in Berlin, Theater des Westens)  „Radames“, „Zoser“ (2005 "Aida" in Essen Kolosseum). Im September 2005 begann er als Cover für den Part des Phantoms, Vicomte de Chagny und diverser Ensemblerollen in Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ ebenfalls im Kolosseum in Essen. Im Alter von 25 Jahren übernahm er am 27.09.2006, dem 20. Jahrestag der Uraufführung am Londoner Westend, als jüngstes „Phantom“ die Hauptrolle und feierte einen großen Erfolg mit seiner sehr sensiblen und ausdrucksstarken Darstellung. Danach folgte „Marius“ in der Aufführung von „Les Miserables“ 2006 in Detmold.
Neben seinen Engagements war und ist Christian auch als Gesangscoach tätig (z. B. bei „Les Miserables“, „Phantom der Oper“, „Showbiss Company“ aus Chemnitz) und er gab sein Regiedebüt 2005 bei der Musical-Show „Heart and Music“. 2008/2009 übernahm er in Bad Hersfeld die Rolle des „Tony“ in „West Side Story“ und wurde für seine Darstellung mit dem Zuschauerpreis ausgezeichnet. 2009 verkörperte er in der gleichen Saison zusätzlich die Hauptrolle des „Joe“ in einem neuen Musical „Carmen – Ein deutsches Musical“, das sich an der Oper „Carmen“ von Bizet und der Romanvorlage von Prosper Merimée orientiert und die Handlung in die Nachkriegsjahre 1948-55 transportiert.
2008 war er mit Cornelia Drese Gründungsmitglied von „Oh-Töne – Musicalwerkstatt“ in Dresden, die Ausbildungen und Workshops im Bereich Gesang, Tanz und Schauspiel anbietet.
Christian hörten wir zum ersten Mal als Phantom und schon dort begeisterte er uns mit seiner, sensibel eingesetzten, kraftvollen Stimme. Erst bei der Gala „Aspects of Webber“ (2009) hörte ich ihn wieder und freute mich diesen Künstler wieder zu erleben, obwohl die Gala nicht meinen Erwartungen entsprach.
Seit 2010 gehört er zu dem von Andreas Luketa ins Leben gerufenen Quartett der „Musical-Tenöre“, an der Seite von Jan Ammann, Mark Seibert und Patrick Stanke, die immense Erfolge mit ihren Konzerten feiern.
Oktober 2010 fand die Premiere der "Musical-Tenöre“ statt und wir erlebten einen phantastischen Abend mit einem sehr sympathischen, fast eher zurückhaltenden und aufgeregten Künstler, der sich schwer mit den tänzerischen Aspekten des Abend tat. Als Gast bei Andreas Biebers Konzert lernte ich seine engagierte, sichere Seite kennen (er musste nicht tanzen!). Er sang "Unexpected Song", wobei mir einmal wieder klar wurde, dieser Mensch braucht eigentlich kein Mikrofon.
Am 12. März 2011 war die Premiere von Christians Solo-Konzert „Something beautiful – meine Musicalwelt“. Ein Abend der besonderen Art. Christian präsentierte eine sensible Zusammenstellung anspruchsvoller Stücke, zu denen er eine emotionale Beziehung hat, dazu gehörten intensive, ergreifende Songs aus sehr interessanten Musicals, die leider hier in Deutschland noch auf keiner Bühne gespielt wurden. Andreas Luketa übersetzte zu dem Anlass in ausdrucksstarken Worten den Song "Evermore without you" aus dem Webber-Musical „The Woman in White“. Christian sang einige Stücke des Komponisten William Finn, eine sehr schöne Lyrik, die das Publikum konzentriert lauschen ließ. Überhaupt war die Stimmung recht hochschwingend, oft herrschte einige Sekunden atemlose Stille nach einem Titel, bevor ein immenser Applaus ertönte.
Als Gäste hatte er Roberta Valentini, Kristin Hölck und Jan Ammann eingeladen, die alle drei über jeden Zweifel erhaben sind und die Erwartungen recht hoch halten. Einige kleine Zwischenfälle ließen den Humor auch nicht zu kurz kommen...
Christian ist kein Mensch, der viel redet, viele Anekdoten und Geschichten aus seinem Leben erzählt, kein Entertainer…er lässt die Musik für sich sprechen und die Stimmung seiner Musik fand bei seinem Solokonzert ein sehr schönes Echo im Publikum... Genuss pur. Standing Ovations zurecht.
Im Oktober 2011 spielte er für 6 Vorstellungen in Chemnitz das 2-Personen-Stück „Die letzten 5 Jahre“ mit Joana Fee Würz an seiner Seite. Ein berührendes, nachdenkliches Stück über eine Beziehung, die mit einer großen Liebe beginnt und mit Trennung und Einsamkeit endet. Allerdings erzählt jeder der beiden Partner die Geschichte in einer anderen zeitlichen Richtung. Wir haben trotz der langen Anfahrt die letzte Vorstellung im urigen Ambiente des doch recht kleinen Kabarett-Kellers (mit angrenzender "Kabarett-Kneipe") besucht und es nicht bereut. Ein Stück, das sehr berührt, das schmunzeln lässt, in dem sich sicher jeder von uns irgendwo in vereinzelten Aspekten oder Sehnsüchten wieder finden kann...Wir erlebten zwei sensible Künstler, die sich in die wechselnden Stimmungen fallen ließen...stimmgewaltig und ausdrucksstark...und eine leidenschaftliche, hörenswerte Band. Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass man in dieser eher intimen kleinen Location ein kurzes Gespräch mit den Künstlern führen konnte, die beide sehr sympathisch und natürlich sind...Januar 2012  hatte er sein Regiedebüt für das Andrew Lloyd Webber 1 Personen-Musical "Tell me on a Sunday" im Landestheater Coburg.
Am 30. März besuchten wir ein zweites Solo-Konzert " Something beautiful - meine Musicalwelt" (mit etwas veränderter Songliste) sowie das im Anschluss in der Nähe organisierte Fan-Community-Treffen. Perfekter kann ein Abend nicht sein.
Christian war blendender Laune und überzeugte wie erwartet einmal wieder mit einer anspruchsvollen, sehr guten Titelauswahl, mit seiner immens kraftvollen, warmen Stimme sowie starkem emotionalen, schauspielerischen Ausdruck. Gäste waren 2 junge Darsteller…Berivan Kernich und Andi Bongard. Beide harmonierten perfekt mit Christians Stimme und zeigten in den Soli immense Ausdrucksstärke und Humor. Ein Genuss, bei dem es ca. 2 ½ Stunden ein Leichtes war den Alltag hinter sich zu lassen und sich in die Musik, in die unterschiedlichen Stimmungen fallen zu lassen, ein Abend mit Gänsehautfeeling.
Und ein natürlicher, entspannter Künstler, den auch einige nette Texthänger am Anfang nicht aus der Ruhe brachten. Auf dem Treffen der Fan-Community danach im Haus Union, etwas entfernt, lernten wir Nadine kennen, eine warmherzige, engagierte Powerfrau, die das Büro von Herrn Müller betreut sowie die Community-Seite in Facebook und das Treffen/die Gestaltung mit viel „Sinn für Stil“ optisch und persönlich durchgeführt hat. In dieser sehr angenehmen, harmonischen und ungezwungenen Atmosphäre gab es Zeit für interessante und nette Gespräche, ein paar Informationen zu geplanten Vorhaben…Christian nahm sich neben Nadine gerne alle Zeit der Welt für seine Gäste, zeigte sich sehr interessiert, offen und natürlich und fühlte sich sehr wohl im kleineren Kreis.
Einige Fotos des Treffens sind im Musical-Bereich im Album "Andere Theater" eingebunden. In dem Zusammenhang bedanke ich mich recht herzlich bei dem Fotografen Stephan Drewianka, bei Christian und Nadine etc. für die Erlaubnis, sie hier veröffentlichen zu dürfen.
Wir erlebten Ende Juni Christian als Radames in Chemnitz und haben den Abend sehr genossen obwohl die Inszenierung nicht wirklich die Intensität des Stückes umsetzte.…
Bei der Tour-Produktion von "Elisabeth" übernahm er für einige Vorstellungen an der Seite seines Kollegen Mark Seibert den Part des Kaiser Franz-Josef. Bis Ende Juni diesen Jahres spielte Christian die Rolle des "Radames" im Chemnitzer Opernhaus. Zudem verkörperte er im Landestheater Coburg dieses Jahr die Rolle des Che in "Evita" (für einige wenige Vorstellungen) und den Part des Tony in "West Side Story".
Für nur 3 Vorstellungen übernahm Christian dann im Juni die Hauptrolle im Musical "Der Graf von Monte Christo" am Opernhaus Leipzig, als Ersatz für Marc Clear, mit nur 3 Probetagen.
Des weiteren fanden noch Konzerte der "Musical-Tenöre"  mit neuen Songs und neuer Dramaturgie statt.
Seit dem 10. Oktober 2012 ist er in Gera in der Rolle des "Anatoly" in -Chess- im Theater Altenburg zu erleben. Eine sehr lohnenswerte gute Inszenierung, die im Herbst erneut aufgenommen wird und in Gera zu sehen ist. Wirklich schade, dass seine Wirkstätten meist so weit entfernt sind, aber für ihn ist es natürlich perfekt. Im gemütlichen kleinen Chemnitzer Kabarett-Keller fanden am 12. und 14. Oktober zwei Solokonzerte unter dem Titel "This Place I know" statt, wobei Christian das Konzert am 12. zum Anlass nahm sein 20jähriges Bühnenjubiläum zu feiern. Bei der Sommernacht des Musicals in Dinslaken war Christian dieses Jahr das erste Mal dabei und er genoss die einzigartige, ausgelassene und familiäre Atmosphäre mit seinen Kollegen und das gut gelaunte Publikum.
Ein herausragendes Ereignis waren 2012 zehn konzertante Vorstellungen des Musicals "Das Phantom der Oper" in Wien (Ronacher). Er verkörperte "seine" Rolle, das Phantom, Lisa Antoni war als Christine zu genießen und Oliver Arno als Raoul. Einmal mehr war es eine immens große Herausforderung für Chris, da er seine Rolle ohne Maske darstellte und fast gänzlich auf Bühnendeko und Aufbauten verzichtet wurde, sodass natürlich der Fokus sehr konzentriert auf die Mimik und Gestik war. Wobei Chris einige Ängste und Zweifel äußerte diesen Anforderungen gewachsen zu sein. Natürlich zu Unrecht, wie inzwischen deutlich wurde.
Für dieses Jahr stehen einige Termine fest. So die Rolle des Magaldi in "Evita" am Staatstheater Kassel.
Am 6. Januar war er in Wuppertal bei der SOS-Konzertreihe von Patrick Stanke zu Gast. Eine sehr ungewöhnliche Kombination, die neugierig machte. Und so phantastisch der Abend für uns war, so unwohl fühlte sich Christian. Er sang 2 wunderbare Songs, die zu ihm passen, jedoch nicht in ein Rock-Konzert. Erst am Schluss fiel die Anspannung von ihm ab...wobei zu erwähnen ist, dass ihm die Lautstärke sehr zu schaffen machte, die auf der Bühne noch wesentlich höher war und Kopfschmerzen nun wirklich kein Wohlfühlfaktor sind. 
Im Herbst 2013 gründeten Christian Alexander Müller und Nadine Wagner die Produktionsfirma "HEARTMADE Productions". Sie erfüllten sich damit eine lang gehegte Vision. Ziel ist es mit Herz und Leidenschaft kleine intime Konzerte und Projekte auf die Bühne zu bringen und Menschen ihre Liebe an der Musik und dem Theater nahe zu bringen. Dazu wollen sie auch gerne andere Künstler und Kollegen in die Region um Chemnitz holen.
Am 14. Februar diesen Jahres hatte in der Markuskirche in Chemnitz ihr erstes eigenes Konzert "Heroes" seine Premiere, eine Idee, die Christian schon seit längerem im Kopf drehte. Wir waren dort und erlebten einen ganz außergewöhnlichen, immens ausdrucksstarken und emotionalen Abend, mit einem sehr sensiblen Konzept. Christian vollzog einen Bogen durch das Thema, mit der Kindheit beginnend, der über eine anspruchsvolle Titelauswahl die verschiedenen Helden und Heldinnen der Musicalwelt erlebbar machte und schließlich zum Helden in uns selbst führte. Abschließend und bewegend, nachdenklich machend zitierte Christian die Verse von Charlie Chaplins "Als ich mich selbst zu lieben begann..." Als Gäste waren Roberta Valentini, Judith Lefeber und Patrick Stanke an seiner Seite. Nach dieser stimmungsvollen Atmosphäre und aufeinander eingespielten Musikern verließ man nachdenklich, herzgeöffnet die Kirche...ein Abend der nachhallte. Dieses Jahr fanden weitere Konzerte im Kabarettkeller statt: Judith Lefeber "Journey to the past" an zwei Terminen und Patrick Stanke wird im Juni "Role of a Lifetime" sowie Roberta Valentini zusammen mit Joana Fee Würz im Juli bei einem eigenen Konzertabend auf der Bühne dieser schönen Location zu erleben sein.  Des weiteren übernimmt Christian die Regie im Herbst bei "Baby Talk" und "Die letzten fünf Jahre", in denen seine Schüler auf der Bühne stehen werden. Das Konzertprogramm "Heroes" soll in der Zukunft auch in anderen Städten zu sehen sein. Es lohnt sich. Ebenso planen Christian und Nadine eine Cd zu diesem Konzert zu veröffentlichen. Am 15. Juni fand in Osnabrück ein Talk-Konzert der besonderen Art innerhalb der Serie "Auf ein Wort mit...", veranstaltet von Dominik Lapp, mit weiteren 3 Gästen als Unterstützung. Im Anschluss daran traf man sich im Rahmen des diesjährigen Community-Treffens im Spitzbogen im gleichen Gebäude ein. Ein ungewöhnlicher Abend, der aber leider in den Talk-Abschnitten nicht sehr professionell, absolut nicht feinfühlig von Dominik Lapp begleitet wurde, dazu noch mit 2 ungepolsterten Holzstühlen anstelle einer bequemen Couch. Schade, denn die Idee als solches ist durchaus gut. Das Treffen war wieder sehr gemütlich, wobei wir in den Genuss 3er weiterer Songs kamen ohne Mikrofon aber mit Klavierbegleitung.
Nachdem es ihm 2012 bei der "Sommernacht des Musicals" in Dinslaken immens gefallen hat, freute es uns, dass er dieses Jahr wieder mit dabei war und auch eine ungewohnte komödiantische Seite zeigte. Im Herbst stand dann wieder Aida in Chemnitz bis Ende Dezember in Christians Kalender sowie am 20. Dezember ein wunderschönes Weihnachtskonzert "Songs in a Winterwonderland" in der Markuskirche in Chemnitz. Am 26. Oktober hatte ein Wagner-Musical in Leipzig Premiere, "Das Ding mit dem Ring", das speziell im Rahmen des "Wagner-Jahres" in Auftrag gegeben wurden. Eine komödiantische Zusammenfassung, in der Christian die Hauptrolle des Siegfried sowie des Siegmund übernahm, durchaus lohnenswert und im amerikanischen Stil gehalten, durchaus detailgetreu, verständlich und respektvoll gegenüber Wagners Komposition. Samstag den 18. Januar wird er zu Gast bei Maricels "Scary-Musical-Night" sein. Am 13. Februar diesen Jahres findet im Opernhaus in Chemnitz ein 2. Mal sein Konzert "Heroes" statt in einer leicht veränderten Fassung...am 15. Februar nochmals in Bochum in der Christuskirche, das wir wieder besuchen werden.   
Ab April 2014 wird Christian die Rolle des Gaylord Ravenal in dem Musical "Showboat" in Linz spielen. Es geht auch im HerbstWinter für ihn in Linz weiter sowohl mit "Showboat" wie auch als "Jean Valjean" in "Les Miserables". Und nach dem Solo-Konzert von Charlotte Heinke als weiteres Konzert der SIMPLY am 15. Mai, führte Chris Regie bei den "Dezemberliedern", die von Angelins Biermann zu ihrer Abschlussprüfung als Musical-Darstellerin, am 6. Juli in Leipzig aufgeführt wurden...

Im November fand ein weiteres Konzert von Judith Lefeber statt, wieder im wunderbaren Chemnitzer Kabarett-Keller.
Zu einem festen Ritual soll das Weihnachtskonzert in der Chemnitzer St. Markus-Kirche werden, das dieses Jahr zum zweiten Mal am 19. Dezember stattfand...eine wunderbare helle Kirche, auf der Bühne eine stimmungsvolle Dekoration, die das Flair eines heimeligen Wohnzimmers mit offenem Kamin (der hintere Berech der Apsis wirkt durch die Architektur einfach so) verbreitet und vier sympathische Gäste, die zum Teil mit Christian länger befreundet sind. Dieses Jahr konnten wir Maike Switzer, Judith Lefeber, Zodwa Zelele und Volcan Baydar genießen. Der Gastgeber versteht es mit Wärme und anspruchsvollen und auch amüsanten Songs und Überleitungen den Abend zu etwas ganz Besonderem zu machen. Wir werden dieses Ritual fest jährlich in unserem Terminkalender einplanen...
Ende März konnte man Christian mit seinem neuen Soloprogramm "Feels like home" im Kabarettkeller in Chemnitz an 2 Abenden genießen. Sein großes Anlegen war dem Publikum einige hierzulande eher unbekannte Komponisten näher zu bringen. Sehr empathisch und erklärte die Inhalte eines jeden Songs und vermochte die anspruchsvollen und vielschichtigen Texte von Komponisten wie Jason Robert Brown, William Flinn, Scot Allan und andere Perlen zutiefst spürbar zu machen. Und beeindruckend erzeugte er ohne Mikrofon kraftvolle Spannungsbögen und sanfte nuancierte Gefühle. EIn Abend der besonderen Art.
Nebenbei ist er weiterhin als Jean Valjean in Linz (Österreich) zu sehen. Ende März war er in Hennef mit Jesper Tydén bei der alljährlichen "Faces of Musical"-Konzertreihe dabei.
Im Sommer 2015 stand Christian Alexander Müller an der Seite von Sasha di Capri die Rolle des "Jesus"bei "Jesus Christ Superstar" bei den Domfestspielen in Bad Gandersheim auf der Bühne. Dieses Stück wurde dort in deutscher Sprache aufgeführt. Zeitgleich übernahm er dort eines Part In "Wie es euch gefällt". Eine reine Sprechrolle in diesem vergnüglichen Schauspiel von Shakespeare.
Gleich zweimal Weihnachtsstimmung 2015...bei dem sehr schönen besonderen alljährlichen Weihnachtskonzert "Celebration of Christmas" war er als Gast bei 3 Konzerten in der Kirche St. Katharina dabei.
Zum dritten Mal in Folge fand sein Weihnachtskonzert in der schönen Markuskirche in Chemnitz statt, wie gehabt am Freitag vor dem 4. Advent. Diesmal trug es den Titel "Weihnachtszauber". Ein Abend der besonderen Art, den ich nur empfehlen kann. Gäste waren diesmal Judith Lefeber, Sabrina Weckerlin, Rob Fowler und Ariana Schirasi-Fard. Ab Februar 2016 kann man ihn in Nürnberg im Stück "Kiss me Kate" als Petrucchio genießen und gleichzeitig präsentiert er sein neues Solo-Programm "Storybook" im Chemnitzer Kabarettkeller am 19. Februar 2016 und 13. März. Am 30. Januar war er bei dem Konzert des MusicAlDente-Chors "Wunder gescheh'n" in Sankt Augustin zu Gast. Eine Wiederholung des Solokonzertes "Storybook" gab es am 23. in Linz in der Black-Box und am 5. Juni im Staatstheater in Nürnberg.
Im Sommer kann man Christian einmal wieder am 23. Juli bei der diesjährigen "Sommernacht des Musicals" genießen.
Im August ist er dann als Dr. Siedler in der Operette "Am weißen Rössl" im Chemnitzer Schloss Klaffenbach zu sehen und ab September in Wildhorns "Dracula" in der Hauptrolle in Bremerhaven.
Ein weiteres Projekt von "Heartmade Productions" hatte am 11. November 2016 Premiere : "Rollentausch" (Christian und Kerstin Ibald) im Chemnitzer Kabarettkeller.
Am 28. April 2017 war Premiere einer Musical-Produktion von Heartmade-Productions im Stadttheater Chemnitz..."Die Brücken von Madison County" (in deutsch). Es fanden 5 Vorstellungen statt: 28. und 29. April, 15., 27. und 28. Mai. Maike Switzer übernahm die Rolle der Franscesca, Christian verkörperte die Hauptrolle des "Robert Kincaid" und übernahm im eigenen Projekt gleichzeitig die Regie/Bühne. Eine Ehre für ihn und ein Stück, das ihm sehr am Herzen liegt. Jason Robert Brown gehört zu seinen Lieblingskomponisten . Weitere Ensemble-Mitglieder waren Roberta Valentini, Cornelia Drese, Udo Eickelmann, Angelina Biermann, Andreas Bongartz...
Eines der besten, bewegensten Stücke, die ich je gesehen habe.
Es gibt Musicals, die einen sprachlos machen, die zutiefst bewegen, uns Lachen, Lächeln und Weinen lassen, die uns fordern, nachdenklich machen, auch in die Selbstreflektion führen, während wir den Charakteren folgen und uns empathisch mit ihnen verbinden. Musicals, die dazu noch eine wunderbare Musik haben, welche kraftvoll, geladen ist, leidenschaftlich, verzweifelt, sanft…anspruchsvolle Worte, die eine Vergangenheit in sich tragen, durch wir versuchen innerlich mit zu gehen, sie zu spüren…
Wenn dann eine Inszenierung noch sensibel ist, die Darsteller ein feines nuanciertes, leidenschaftliches Schauspiel haben und mit klaren Stimmen kraftvoll und sanft die vielschichtigen Charaktere nicht nur spielen sondern leben...wenn das dezente Bühnenbild stimmig und vielseitig ist, aber nicht die Geschichte und Darsteller verdeckt sondern unterstützt, unsere Phantasie anregt…perfekter kann ein Stück nicht sein…
Und genau so war „Die Brücken am Fluss“…Nähere Informationen füge ich zeitnah auf der Seite der "Drama-Musicals" ein.
Letztendlich möchte ich das kleine feine Stück zu dieser Kategorie am ehesten zählen...wegen genau der Gründe, die ich beschrieben habe.
An einem Termin im Oktober und November kann man Christians Solo-Programm "Storybook" wieder im Chemnitzer Kabarett-Keller genießen. Am 15. Dezember findet dann ebenfalls in Chemnitz, in der Markuskirche wieder das schon traditionelle Weihnachtszauber-Konzert statt. Des weiteren kann man ihn zur Zeit und auch 2018 in Nürnberg/Heilbronn in "Nights of Bróadway" genießen sowie am 14. und 16. Februar einmal wieder im Chemnitzer Kabarettkeller mit dem neuen Konzert der "Heartmade Productions" "Herz an Herz" an der Seite von Judith Lefeber. Mit ihr verbindet ihn eine langjährige Freundschaft und einige gemeinsame Bühnenerfahrungen.
(Oh Gott, wenn das so weitergeht, benötigt Christian bald eine eigene Seite...)

Chris Murray
Chris Murray wurde am 14. Dezember 1963 als Mittleres von drei Kindern in Braunschweig geboren. Mit seinen Eltern Nancy und William Murray, beide Amerikaner, lebte er bis 1978 in Berlin, danach in New York. Er wuchs zweisprachig auf und kam schon früh durch seinen Vater, der Sänger an der Braunschweiger Oper war (später Kammersänger an der Oper Berlin) mit dem Bereich Gesang und Schauspiel in Berührung und begann im Alter von 16 Jahren mit seiner Gesangsausbildung. Seine schulische Ausbildung machte er an der University of Fredonia (Gesang und Regie) sowie der Purchase School of Performing Arts in New York. Im Anschluss führte ihn sein Weg nach Stuttgart an das Opernstudio Herta Kalcher und auch zurück nach Berlin zu Prof. Ks. William Murray…:-)
Es würde sehr viel Platz einnehmen sämtliche Rollen zu erwähnen, die er im Laufe der Jahre interpretiert hat, deshalb möchte ich nur einige aus seinem umfangreichen Repertoire anfügen…als da wären: „Jesus“ in „Jesus Christ Superstar“, „Judas“ in „Godspell“, „Claude“ in „Hair“, die Hauptrolle des „Dracula“ im gleichnamigen Stück von Frank Wildhorn, „Bürger Chauvelin“ in „The Scarlet Pimpernel“, „Clopin“ in „Der Glöckner von Notre Dama“, „Jekyll/Hyde“ im gleichnamigen Stück (wie gerne hätte ich ihn in dieser Rolle erlebt), „Frederick Trumper“ in „Chess“ (eine interessante vielschichtige Rolle), „Konrad von Marburg“ in „Elisabeth- Legende einer Heiligen“, „Javert“ bzw. „Jean Valjean“ in „Les Miserables”, “Che“ in „Evita“…“Radames“ in “Aida“, Darmstadt (dort haben wir ihn erleben können), „Shylock“ im gleichnamigen Stück von Stephan Kanyar und Brigitte Fassbender nach der Komödie „Der Kaufmann von Venedig“ von Shakespeare und last but not least „Friedrich“ im gleichnamigen Musical der Spotlight Musical GmbH in Potsdam, wobei wir zielstrebig einen Tag herausgefischt hatten, an dem er dann gerade nicht sang…das Leben ist hart aber ungerecht…oder wie heißt das so schön. Trotzdem erlebten wir ein lohnenswertes sehr nachdenklich machendes Stück mit einer sehr bemühten und auch ergreifenden zweiten Besetzung.
1992 heiratete er und ist inzwischen stolzer Vater von zwei Töchtern.
2005 erschien seine erste CD „Musical Hits“, die im gleichen Jahr zur „Solo-CD des Monats Juli 2005“ (Zeitschrift „Musical-Cocktail“ und „thats.musical.de“) gewählt wurde.
Um die Informationen zu komplettieren, Chris erhielt m Laufe der Jahre einige Auszeichnungen der Da Capo – Leserwahl und anderen Umfragen, sowohl persönlich als Darsteller als auch im Zuge der Nominierung eines Stückes in dem er mitwirkte. Um auch nur ein paar Daten zu nennen…2003 Platz 2 in der Kategorie „Neue Musical-Produktion“ „The Scarlet Pimpernel“; „Schönste männliche Stimme 2004“; „Les Mis“ in der Kategorie „Bestes Short-Term-Musical“ 2006 (Tecklenburg); „Schönste männliche Stimme 2007“; zwei Mal hintereinander (2008 und 2009) „Elisabeth – Legende einer Heiligen“ in der Kategorie „Bestes Short-Term-Musical“…; 2010: 3. Platz „Beste Musical-Stimme“; 2011: 4 Platz „Beste Musical-Stimme“…
Eine 2. CD „A Murray Christmas“ produzierte er 2011, eine außergewöhnliche Mischung die ein Spiegelbild der Persönlichkeit dieses Künstlers ist. Mal witzig und erheiternd, sodass man beim Zuhören in Lachen ausbricht, dann wieder getragen, gefühlvoll, wärmend…alle Titel mit sehr viel Liebe und Leidenschaft gesungen. Uneingeschränkt empfehlenswert und nicht vergleichbar mit andere Weihnachts-Cds, die man so kennt.
Zum Kern…wir kannten zwar Chris Namen, erlebten ihn aber zum ersten Mal bei der Musical-Masquerade in Ibbenbüren 2011. Und er hatte eine Stimmgewalt und Präsenz, die uns beeindruckte. Dazu zeigte er eine sehr warmherzige und interessierte Persönlichkeit, die seinen Beruf mit großer Freude und Leidenschaft lebt, was er auch immer wieder in Interviews und auf der Bühne deutlich macht (in Youtube sind einige dramatische Ausschnitte aus Musicals mit ihm eingestellt). Und er ist immer nah am Publikum, fühlt sich verbunden mit den Menschen, die ihn und seine Musik, die Musicals überhaupt lieben. Was er überhaupt nicht ist, ist „oberflächlich“. Genug Süßholz geraspelt!
Ein zweites Mal sahen wir ihn als „Radames“. Ich konnte ihn mir zwar schwerlich vorstellen, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Am 22. September gab er ein Konzert unter dem Titel "Musical meets Cathedral" mit Elisabeth Hübert und Leon van Leeuwenberg (Friedrich) als Gäste in der St. Maria Magdalena-Kirche in Wuppertal. Mitte Oktober fand sein Konzert "My Musical Life", organisiert von Soundofmusic-Concerts in Oberhausen statt. Im Dezember gab er ein stimmungsvolles Konzert in der Kirche St. Raphael in Wuppertal, war er als Special Guest bei "Rockin' around the Xmas tree" in Remscheid...
Zwischendurch übernimmt er den Part des Che Guevara bei "Evita" im Landestheater Neustrelitz.
Seit Silvester 2012 spielte er dann die Hauptrolle im Musical "Dracula" in Pforzheim, ein Event, dass wir am 9. Februar erlebten. Chris Murray verkörperte den Grafen Dracula wie erwartet mit Perfektionismus, ließ sich in die Rolle fallen...Wobei man wahrnahm, dass er sich sehr mit den historischen bzw. literarischen Quellen zu einer Rolle beschäftigt. Leider war der Fokus nicht so sehr auf einen romantischen Aspekt der Beziehung zwischen Mina und ihm fokussiert, was aber dem Genuss keinen Abbruch tat...war erlebten eine explosive Spannung. Ein ungewöhnlicher Regieeinfall war ein Spinnennetz, dass im Hintergrund zwischenzeitlich zu sehen war und an dem Chris mehrfach herunterkletterte, sowie ihn einmal aus der Höhe herunterzulassen. Leider war die Lautstärke des Orchesters oft übermächtig, sodass man die Worte nicht verstehen konnte. Aber es lohnt sich definifiv. Das Stück wird in der kommenden Saison wieder aufgenommen.
Zu erwähnen ist noch, dass er ab dem 4. November 2012 das Genre wechselte und in der Oper "Die Walküre" am Staatstheater Darmstadt die Rolle des Siegmund übernahm. Ein wirklich vielseitiger Künstler, der alle Facetten beherrscht. In Planung ist eine weitere CD sowie Engagements bei zwei Jesus Christ Produktionen bzw. Wagner-Opern. Ab Juni 2013 stand er als Riffraff in der Rocky Horror Picture Show an unterschiedlichen Orten auf der Bühne. Zudem spielt er wieder die Rolle des "Dracula" in Frank Wildhorns Musical in Pforzheim. 2014 steht ebenfalls die Hauptrolle in "Houdini" in seinem Kalender und ab Dezember in Pforzheim in Chess der Charakter des "Frederick Trumper".
Er begeisterte in Fulda und Hameln erneut in der Rolle des "alten Friedrich" in dem Stück "Friedrich - Mythos und Tragödie". Wir durften ihn in der Rolle erleben und er zeigte eine unglaubliche Intensität.
2014 spielte er den Zauberer Houdini in dem gleichennahmigen Musical. Dieses Jahr konnte man in in Vertretung von Patrick Stanke an manchen Abenden als "Casanova" in Dessau erleben sowie weiterhin als "Dracula" im gleichnamigen Musical von Frank Wildhorn und als "Frederik Trumper" in "Chess" in Pforzheim. Zudem steht er noch als "Riff Raff" in der "Rocky Horror Picture Show" auf der Bühne. 

Am 22.04. findet die Premiere des Musicals "Einstein" in Hof statt, in dem Chris Murray, am Ende die Rolle des alten Einstein ausfüllt.
Ab Juni letzten Jahres erlebt man Chris Murray im Wildhorn-Musical "Jekyll & Hyde" in Stralsund und Greifswald beim alljährlichen Hafenfest "Ahoi" an mehreren Terminen. Zudem übernahm er erneut die Rolle des "Einstein" 2016...
Inzwischen folgten weitere Rollen und am 23./24. Februar übernimmt er in der konzertanten Premiere von "Der fliegende Holländer" im Sendesaal des WDR in Köln die Hauptrolle.

Mark Seibert
Geboren wurde er in Frankfurt am 9. April 1979, aufgewachsen ist er in Bad Homburg.
Schon früh begann er Interesse am Tanz zu entwickeln und widmete sich dem Turniertanz bis zum Alter von 20 Jahren. Nach seinem Abitur war er als Erzieher tätig während seines Zivildienstes und studierte im Anschluss BWL für ein Jahr. Jedoch war seine Leidenschaft für die künstlerische Seite stärker, sodass er sich dann für eine Ausbildung im Bereich des Musicals entschloss. Diese begann mit einem Lehrgang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bis 2001, anschließend studierte er am Konservatorium der Stadt Wien 2001 bis 2005 und machte dort seinen Abschluss mit Auszeichnung. Während dieser Zeit schob er 2003 eine Ausbildung am Lee Strasberg Theatre in New York ein.
Während seiner Ausbildung am Konservatorium stand er schon in Dave Stewards „Barbarella" als Pygar in Wien auf der Bühne und als Willard in dem Musical „Footloose“.
2005-2006 übernahm er die Rolle des Tybald in „Romeo und Julia“ und 2006-2007 verkörperte er den Feldherren Radames in dem Musical „Aida“. In Stuttgart spielte er in „Wicked“ dann von 2007 bis 2008 den Part des Fiyero, danach in „Der Schuh des Manitou“ den Ranger. Als Abwechslung zu den festen Spielorten war er mit der „Best-of-Musical“-Tour 2010 unterwegs und hat im Anschluss daran im gleichen Jahr in Stuttgart und Berlin dem Charakter Galileo in „We will rock you“ übernommen. Zurzeit ist er wieder quer durch die Lande unterwegs mit der Tour-Version des Kunze/Levay-Musical „Elisabeth“ in der Rolle des Todes.
Des weiteren gehört er seit 2010 zu den von Andreas Luketa ins Leben gerufenen „Musical-Tenören“ deren Konzerte einen großen Erfolg feiern. Auch seine Solokonzerte „Musical-Ballads unplugged“ zu denen er auch eine CD herausbrachte sind schnell ausverkauft. Mark Seibert erlebte ich das erste Mal bei den Musical-Tenören und war von seiner Ausdrucksstärke, Stimme und seiner sensiblen Interpretation der Songs berührt. Da er auch im Umgang mit seinen Fans eine sehr sympathische Natürlichkeit und Offenheit zeigt, beschloss ich im Februar sein Konzert im Ebertbad in Essen zu besuchen. Vorab hatte ich ihn im Oktober 2011 in Elisabeth in Köln genießen dürfen. Ein Genuss, den ich einen Tag nach seinem Konzert in Essen wiederholte. Seine Konzerte sind eine Mischung aus Musical-Songs aus den Stücken, in denen er gespielt hat, aber auch aus anderen Musicals, die ich bewegt haben. Dazu Balladen und Rock-Songs, die wie für ihn gemacht scheinen. Mark hat eine sensible Art mit dem Spiel der Stimme die Emotion der Songs die Emotionen dahinter fühlen zu lassen. Ein vielseitiges lohnenswertes Konzert. Ebenso spielt er die Rolle des Todes mit sehr viel Feingefühl, kraftvoller Stimme und starkem Ausdruck und gibt ihm die passende Mischung aus Arroganz, Kälte, Machthunger und angedeutete Spuren von Sanftheit, Erstaunen und Zuneigung. Er gehört für mich definitiv zu den Künstlern, die in einer Rolle aufgehen und das Publikum in die Emotion des Stückes hineinziehen.
2013 und 2014 war er erfolgreich auf Konzert-Tour zu seiner gleichnamigen Cd "With-You" .  Ende 2013 bis Februar 2014 spielte er den Jesus in der Oper Bonn bzw. in Dortmund. Sowie in der Saison 2013/2014 bei der Premiere des Musicals "Artus-Excalibur" in Sankt Gallen die Rolle des "Lancelot". Gott sei Dank wurde dieses Musical für die Saison 2014/2015 wieder aufgenommen und wir konnten ihn in dieser Rolle erleben. Am 6. September 2014 war er im Festspielhaus in Füssen bei der König-Gala Gold dabei. Auch 2015 war er wieder bei der Gala "4 Voices of Musical" in mehreren Städten mit seinen Kollegen Lukas Perman, Maya Hakvoort und Marjan Shaki zu genießen. sowie in der Gala "Hollywood Nights". Zudem spielte er erneut die Rolle des "Todes" in der Tourversion von "Elisabeth". In Wien übernahm er ab Herbst 2015 die Rolle des Fürsterzbischof Colloredo in der konzertanten Fassung des Musicals "Mozart".
Am 23. Juli ist er bei der diesjährigen "Sommernacht des Musicals" in Dinslaken dabei und als weitere Hauptrolle spielt er dieses Jahr den Grafen Krolock beim "Tanz der Vampire" in Wien.
Ab September 2016 kreierte er in dem neuen Musical "SCHIKANEDER - die turbulente Liebesgeschichte hinter der Zauberflöte" im Raimund-Theater in Wien die Titelrolle.

Patrick Stanke
Geboren 19.12.1979 in Wuppertal…Copyright Marion Sehr (Dinslaken SDM)
Seine Karriere begann er 1996 in Cronenburg als Mitglied des TiC-Theater Ensembles, währenddessen er einige Rollen übernahm. Seine künstlerische Ausbildung machte er an der Bayrischen Theater-Akademie „August Everding“ und war schon während seiner Ausbildung sehr erfolgreich. Er spielt einige Rollen, wobei die Inszenierung von „King Arthur“ mit dem Bayrischen Theaterpreis ausgezeichnet wurde.
Weitere Rollen, die ihn mehr bekannt machten folgten…z. B. Frederick Barrett in „Titanic“, den Heerführer Radames in „Aida“…und in Stuttgart kämpfte er als D’Artagnan bei „Die drei Musketiere“.
Ein weiterer Meilenstein war das sehr hochgelobte 2-Personen Stück „Die letzten 5 Jahre“ in dem er die Rolle des Jamie verkörpert hat.
Tecklenburg scheint inzwischen zu seiner zweiten Heimat geworden zu sein. Dort übernahm er in „Der kleine Horrorladen“ den Part des Orin, den Part Jekyll/Hyde im gleichnamigen Musical…dann ein Jahr später die Hauptrolle im Musical "Mozart" von Michael Kunze und Sylvester Levay und 2009 spielte er erneut den Radames in der Aufführung von „Aida“.Patrick Stanke, Artus-Excalibur St. Gallen, Copyright Marion Sehr
Zwischenzeitlich war er mit der Gala „Best of Musicals“ unterwegs und spielte „Mozart“ sowohl in der Budapester Inszenierung als auch in München. 2009 brachte er seine erste CD auf den Markt, welche eine angenehme Mischung aus mehr oder weniger bekannten Musical-Stücken beinhaltet, natürlich auch einige der Charaktere, die er verkörpert hat. In Halle spielte er Jesus in Jesus Christ Superstar. Die Kritiken waren sehr gemischt.
In Bremen spielte er neben seiner damaligen Lebensgefährtin Sabrina Weckerlin bis Mai 2009 die Rolle des Graf Axel von Fersen in „Marie Antoinette“. Es folgte der Part des Big Bopper im Musical „Buddy Holly“ in Essen.
Patrick Stanke erlebte ich zum ersten Mal bewusst 2007 als er die Titelrolle in Jekyll und Hyde bei den Freilichtspielen Tecklenburg verkörperte. Bis dahin hatte ich den Namen ab und an gelesen. Kritiker gingen eher unsanft mit ihm um und über seine Darstellung in Jekyll & Hyde gingen die Meinungen auch eher in den negativen Bereich, man hielt ihn für zu jung für diese Rolle. Da ich dieses Stück liebe, habe natürlich auch ich bis zu einem gewissen Punkt genaue Vorstellungen der Gestik und Mimik etc.
Ich konnte allerdings die Kritik nicht teilen, da Patrick in dieser sehr schweren Rolle seine eigene Interpretation der Psyche Jekylls einbrachte. Und diese war anders aber in sich stimmig. Auch stimmlich schien da sehr viel Potential zu sein.
Als ich ihn dann 2008 in der Gala „Die Musicals von Kunze Levay“ im Ebertbad wieder sah, bei der er Mozart verkörperte, hatte er sich um Welten entwickelt. Er scheint immer schon ein Mensch zu sein, der gerne gut isst und das sieht man ihm auch oft an.
Ich erkannte ihn im positiven Sinn kaum wieder, stimmlich kraftvoller, sicherer, in den hohen Tönen intensiv und sauber. Und die Intensität, die gelebten Emotionen in dieser widersprüchlichen, sensiblen Natur der Rolle hat das gesamte Publikum ins Mark getroffen. Dies bestätigte sich in Tecklenburg. Er spielte diesen Menschen nicht, er war Mozart. Inzwischen sehe ich in ihm einen unserer führenden männlichen Musical-Darsteller, der sich sehr einfühlsam in eine Rolle fallen lässt und dadurch das Publikum sehr schnell in das Stück hineinzieht.
Und er hat eine Vorliebe für leichten Jazz, was auch sehr zu genießen ist…
Im Rahmen der diesjährigen Sommernacht des Musicals in Dinslaken konnten wir Patricks Sinn für Humor und seine Entertainer-Qualitäten, sowie seine darstellerischen, stimmlichen Fähigkeiten einmal wieder erleben. Er ist ein Künstler, der eher extrovertiert geprägt ist, ein perfekter Selbstdarsteller (was jetzt völlig wertfrei gemeint ist), immer zu Scherzen bereit, auch wenn er sich selbst dabei gehörig "auf den Arm nimmt".
Diesen Sommer war er in Tecklenburg als Jesus in einer (leider) deutschsprachigen Neuinszenierung von Jesus Christ Superstar (Regie Marc Clear) zu erleben. Wir erlebten die deutschen Texte als teilweise erträglich, teilweise auch sehr gezwungen und unpassend. Patrick war durchaus ausdrucksstark, da jedoch sein Jesus ständig unter innerer Spannung stand und so zum großen Teil die Mimik ohne besondere Höhen und Tiefen ausgelegt war..., kann man weder sehr starke positive noch negative Kritik äußern. Gethsemane war emotional und berührend, ohne Frage...
Wie auch bei Christian Alexander Müller stehen für ihn noch ein paar Termine für die "Musical-Tenors" an. Ich habe das Konzert im Herbst 2011 in Oberhausen besucht und kann nur wieder bestätigen, es ist ein Genuss...
Des Weiteren ist er Opernhaus Dortmund in der Musical-Version des Films "Ganz oder garnicht - The Full Monty" in der Rolle des Dave zu sehen. Es scheint eine spritzige, amüsante Aufführung zu sein, in der David Jakobs (High Fidelity) den Part des Jerry Lukowski übernommen hat, und sie wird noch an einigen wenigen Terminen bis Anfang Juni gespielt.
Februar -März diesen Jahres war er zum wiederholten Mal sehr erfolgreich mit einer Gala zu den Musical von Kunze & Levay auf einer Tour durch Japan. Im Sommer erfüllt er dann in Tecklenburg erneut die Rolle des Axel von Fersen in dem Musical "Marie-Antoinette" mit Leben.
Neben seinen Bühnenengagements hat Patrick immer wieder zwischendurch Zeit für sein eigenes Solo-Programm "Stanke ohne Strom" (von ihm auch gerne SOS abgekürzt..;-)), dass an unterschiedlichen Bühnen zu sehen ist und schon einen Kult-Status erreicht hat. Ein Bereich in dem Patrick seine eigene Persönlichkeit, seine ganz eigenen Vorlieben und Vorstellungen leben kann und der ihm sehr wichtig ist. Für seine Konzerte schreibt er eigene Songs, die verstärkt das Programm ergänzen sollen. Geplant ist ebenso eine Konzert-CD.
Zum dritten Mal war er am 28. Juli bei der Sommernacht des Musicals (IVX) in Dinslaken dabei...und sorgte mit seinem Humor und seinen Entertainer-Qualitäten für Lachsalven im Publikum. Unterstützt wurde er dabei tatkräftig von Serkan Kaya, der durchaus Fähigkeiten zum Comedian in sich trägt...Ein einzigartiger Abend.
Ab November 2012 übernahm Patrick Stanke bei Sister Act in Wien für zwei Monate die Rolle des Joey.
Des weiteren schließen sich natürlich immer wieder "Stanke ohne Strom"-Konzerte an. Da Christian Alexander Müller am 6.Januar zu Gast war, sowie Roberta Valentini und Karim Khawatmi, haben wir uns dieses Event zum ersten Mal ansehen. Was Patrick Stanke an Energie und Ausdauer zeigte, war unglaublich. 3 Stunden stand er, nur durch die Pause und die Auftritte seiner Gäste, ununterbrochen auf der Bühne und rockte das Haus. Mit einer phantastischen 4-köpfigen Band, seinem bekannten Humor und einer ungebremsten Leidenschaft sorgte er für eine immense Stimmung, Und er hatte auch einiger Kilos abgenommen, was er natürlich mehrfach bemerken musste. Wir können SOS definitiv empfehlen, es war sicherlich nicht unser letztes Mal. Und bitte frühzeitig anstellen, da immer freie Sitzplatzwahl besteht.
2013 verkörpert Patrick Stanke ab März  bis Anfang Juni in Nordhausen wieder den Feldherren Radames in "Aida". Ab Mai übernimmt er die Rolle des Che in "Evita" in Wuppertal. Auch die "Sommernacht des Musicals" in Dinslaken steht zum 4. Mal in Folge auf seinem Programm. Und ein Schmankerl ist die 3 Musketiere-Tour, die ab Oktober diesen Jahres bis Anfang Februar 2014 stattfindet und in 26 Städten gastiert und an der er als "D'Artagnan" teilnimmt. Dieses Stück steht für November auf unserem Programm...
Dieses Jahr spielt er die Rolle des "Artus" im gleichnamigen Musical im Theater St. Gallen mit vielen sehr bekannten Kollegen. Ende Februar ist seine neue CD "Role of a Lifetime" erschienen. Eine Investition, die sich lohnt. Patrick Stanke zeigt hier eine deutliche Persönlichketsentwicklung. Eine anspruchsvolle, sehr harmonische Zusammenstellung, leidenschaftlicher, emotionaler und anspruchsvoller Songs, in einer voluminösen, stimmungsvollen und spannungsgeladenen Orchestrierung und einer Leidenschaft, die unter die Haut geht. Musikalischer Genuss mit Tiefgang. Sie entstand nach mehreren Konzerten unter diesem Motto, produziert von Heartmade-Productions innerhalb der Konzert-Reihe "Simply". Ab Anfang Juli übernahm Patrick die Rolle des "Casanova" im gleichnamigen neuen Musical in Dessau. Zudem war er bei der "Sommernacht des Musicals XVI" in Dinslaken dabei. Wenige Tage nach dem Auftritt in Dinslaken wurd er Vater eines gesunden Jungen. Eine neue, schöne und sicher recht unberechenbare Rolle.
Seit Anfang September2014 spielt er bei der Wiederaufnahme von "Artus-Excalibur" wieder die Hauptrolle in St. Gallen. Ein Stück das sich definitiv lohnt. Des weiteren inszenierte er im Herbst "La Cage au Folles" in Wuppertal. Und er stand er mit namhaften Kollegen bei "Musical greets Pop" in verschiedenen Städten auf der Bühne.
Ab März 2015 konnte man Patrick als "Gerold" in dem Musical "Die Päpstin" in Nordhausen erleben. 
Am 27. Juni war Patrick bei der diesjährigen "Sommernacht des Musicals XVII" zum wiederholten Mal sein, überzeugt mit einem grenzenlosen Humor und Entertainment-Qualitäten. Bei den Schlossfestspiele Zwingenberg spielte er im August die Rolle des Jesus. Im Frühjahr/Sommer 2015 spielte Patrick in Saarbrücken den "Johannes Taucher" in Frank Nimsgens Musical "Paradise of Pain".
Des Weiteren steht zur Zeit noch "Chess" in der Oper Chemnitz auf dem Programm. Dort verkörpert er den Part des "Frederik Trumper . Dieses Stück wird dort mit einer neuen deutschen Übersetzung aufgeführt.
Zu Zeit ist "Mozart Superstar" auf Tour, bei dem er die Regie übernommen hat. Und zwischendurch steht er als Judas in Basel auf der Bühne.
In "The Pirat Queen" war er in der Rolle des "Tiernan" in Nordhausen zu erleben. In Gelsenkirchen im Tic feierte er am 12. und 13. August sein 20-jähriges Bühnenjubiläum.
In Oberhausen verkörperte er die Rolle des Silberrücken und Sippenchefs Kershak.

Henrik WagerCopyright Henrik Wager
1969 wurde er in Manchester, Großbritannien geboren. Er studierte an der „School of Performing Arts“ und am Konservatorium in Birmingham. Während seiner Zeit in London arbeitete er mit vielen bekannten Künstlern der Musikszene, wie z. B. Lionel Ritchie, José Carreras und auch Andrew Lloyd Webber zusammen und komponierte auch selbst.
Er arbeitete an verschiedenen Projekten mit, war Teil der A-Capella-Band „The Flying Pickets“, war Sänger und Komponist der Band „Heavytones“, die in der Sendung von Stefan Raab für musikalische Untermalung sorgten.
2000 zog er nach Deutschland. Einige seiner Rollen, die er hier in Musicals verkörperte sind Edgar Alan Poe im Musical „Poe“ von Frank Nimsgern (2004), Roy Fire in der Tourneeproduktion von „Miami Nights“. 2007 stand Henrik Wager in der Titelrolle als Jekyll/Hyde im gleichnamigen Musical in Bozen auf der Bühne. Ab dem Herbst 2008 spielte er den „Amerikaner“ Frederick Trumper im Musical „Chess“ sowie etwas später die Hauptrolle des Jesus in „Jesus Christ Superstar“, beides im Aalto-Theater in Essen. Beide Musicals wurden in die nächste Saison übernommen, da sie einen sehr großen Erfolg feierten. Und das zurecht. 2009 und 2010 übernahm er auch die Rolle des Berger in Hair in Kassel und Mannheim.
2005 produzierte Henrik seine erste Solo-CD: „Confession“. Eine ganz persönliche Mischung unterschiedlicher Songs, teilweise Balladen, teilweise rhythmisch schnelle Pop-Songs, mehrere Songs aus „Poe“, die die Vielseitigkeit und Stimmgewalt dieses Künstlers deutlich machen.
Von Mai bis Ende Juni spielte er in einer beeindruckenden modernen Inszenierung von "Jekyll & Hyde" die Titelrolle in Hagen. Für Liebhaber der klassischen Form dieses Musicals mochte der Transport der Geschichte in die heutige Zeit, sowie die dementsprechend veränderten Szenen sowie die Bühnendekoration sicherlich erst einmal gewöhnungsbedürftig sein. Wenn man sich doch jedoch darauf einließ, geriet man in einen psychologischen Thriller mit Gänsehautfaktor, an der die ausdruckstarken Leistungen der Darsteller, insbesondere der Charakter des Jekyll/Hyde, einen großen Anteil hatten.
Im Sommer letzten Jahres war er zudem in der "Rocky Horror Picture Show" in Ulm als Frank'n Furter zu sehen. In Bonn spielte er ab September 2012 Jahres die Rolle des Berger im Musical "Hair". Zudem verkörpert er dieses Jahr erneut den Charakter des Frank'n Further in Hagen. Da diese Shows letztes Jahr innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren, wurde das Stück in dieser Saison noch einmal reanimiert.
Im Staatstheater Kassel steht er seit Januar 2013 als "Che" in dem Webber-Musical "Evita" auf der Bühne und ist in zehn "Swing in Concert – Rat Pack" - Galas im gleichen Theater von Oktober letzten Jahres bis Juni dieses Jahr dabei. Zudem übernahm er die Rolle des Conferenciers in "Cabaret", dass nur für einige wenige Vorstellungen im September 2012 im kleinen Opus-Theater gespielt wurde.
2013 und auch 2014 ist er wieder als Frank'n Furter unterwegs.
Henrik Wager habe ich zum ersten Mal in Chess erlebt sowie danach zwei Mal in Jesus Christ Superstar in Essen. Er ist ein Künstler der glaubhaft, ergreifend, emotional seine Rolle lebt. Sein „Pity the Child“, seine menschliche, intensive Interpretation des Jesus waren durchdringend.
Zudem ist er ein Künstler, der eine sympathische, humorvolle Ausstrahlung hat, die wir bei einem kleinen Solo-Konzert (mit Heribert Feckler, dem Dirigenten des Aalto-Theaters) im sehr schönen, urigen Ambiente des Essener „Lukas“ (ein umgebauter Bahnhof), genießen durften.
Inzwischen hat es ihn nach Italien gezogen. Dort lebt er mit seiner Frau und inzwischen 2 Söhnen, kommt aber immer wieder zu Engagements oder Konzerten nach Deutschland.
Vielen Dank an Henrik für die Überlassung des Fotos.
Henrik Wager

Anthony Warlow
geboren am 10.11. 1961 in Wollongong, New South Wales, Australien
1980 hatte er sein erstes Operndebüt. Allerdings zog er es im Alter von 24 Jahren vor zum Genre des Musicals zu wechseln (ich kann nur sagen, vielen Dank dafür) und spielte die romantische Hauptrolle des Sky Masterton beim Adelaide Festival Centre in der Produktion des Musicals „Guys and Dolls“. Anthony hat eine sehr facettenreiche volle und ausdrucksstarke Stimme.
1992 erkrankte er an Lymphknotenkrebs, was ihn zwang sich von Auftritten zurückzuziehen und sich seiner Heilung zu widmen. Gott sei Dank besiegte er seine Krankheit. Nach dieser Zeit nahm er sein 3. Album auf „Back in the Swing“, das sehr erfolgreich wurde.
Er machte eine Konzerttour zu dieser Cd und spielte danach wieder auf der Bühne als Professor Higgins in
My fair Lady“. 1994 brachte er „Midnight Dreaming“ als neues Album heraus. In diesem Jahr erhielt er eine Auszeichnung als Performer des Jahres. 1998 stand er in einem gigantischen und auch unvergleichlichen Konzert mit Olivia Newton-John und John Farnham auf der Bühne („The Main Event“), welches die drei 2001 mehrfach auf anderen Bühnen wiederholten.
Ein phantastisches Konzert, das auf DVD erhältlich ist und seinen Fokus auf Pop-Songs und wunderbare Balladen legt. Und die Herren (und auch Olivia Newton-John) zeigen Humor und Herzlichkeit, die ständig schmunzeln lässt. Hat man schon jemals John Farnham "Granada" singen gehört?! Da braucht er natürlich eine kleine Lehrstunde von Anthony, die dieser voll auskostet.
Nach einigen verschiedenen Rollen stand er für 2007-2009 wieder als Phantom in Australien auf der Bühne. August 2006 bis Juni 2007 übernahm in der komischen Oper "The Pirates of Penzance" die Rolle des Piratenkönigs. Anthony Warlow legte die Rolle absichtlich in der Art Captain Sparrows (Johnny Depp) im Film "Piraten der Karibik" an. Seine Argumentation betont, dass die Oper den Besuchern, die sie nicht kennen aber den Film, so besser gefallen könnte.
Im Februar 2011ünernahm er die Titelrolle in einem neuen Musical nach dem Film "Dr. Schiwago".
Die CDs von Anthony Warlow sind sehr vielfältig in ihrer Art, von daher ist es angebracht nicht einfach auf gut Glück eine CD zu erwerben. „Midnight Dreaming“ ist zum Beispiel durchgehend sehr ruhig und die Faszination der sensiblen Unterschiede der Stücke erschließt sich erst beim zweiten oder dritten Hören.
Eine Aufnahme der Extraklasse ist die Studioaufnahme (Doppel-CD) des Musicals „Jekyll & Hyde“. Die Spielfreude ist den Künstlern durchgehend anzuhören und es ist fast davon abzuraten, die CD Nachts anzuhören, wenn man alleine in der Wohnung ist. Als Lucy brilliert eine phantastische Linda Eder und als Lisa überzeugt Carolee Carmello.


nach oben